Hassan Kadri*, Huda Daood, Barah Hussain, Rustom Makkieh und Raed Abouhard
Hintergrund: Kopfverletzungen kommen bei Kindern häufig vor und sind eine der häufigsten Todes- und Invaliditätsursachen in dieser Altersgruppe. Eine genaue Vorhersage der Entwicklung bei Kindern mit Kopfverletzungen ist für eine angemessene Behandlung und Betreuung dieser Patienten von entscheidender Bedeutung.
Zweck: Das Ziel dieser Studie war es, die Risikofaktoren zu bestimmen, die dazu beitragen können, den Ausgang bei Kindern vorherzusagen, die nach einer klinisch relevanten Kopfverletzung eingeliefert wurden.
Methoden: Wir analysierten prospektiv die Daten von 65 Patienten unter 13 Jahren, die nach einem klinisch bedeutsamen Schädel-Hirn-Trauma (TBI) in unser Krankenhaus eingeliefert wurden. Wir analysierten statistisch verschiedene Parameter wie Alter, Geschlecht und Unfallmechanismus, Bewusstseinsgrad, Krämpfe, Erbrechen, radiologische Untersuchung, Dauer des Krankenhausaufenthalts und die Notwendigkeit einer künstlichen Beatmung.
Ergebnisse: Unsere Studie zeigte, dass einige Parameter einen signifikanten prädiktiven Wert für das Endergebnis hatten, wie z. B. der Traumamechanismus, der Bewusstseinsgrad, Krämpfe, radiologische Untersuchung, Dauer des Krankenhausaufenthalts und die Notwendigkeit einer künstlichen Beatmung. Alter, Geschlecht und Erbrechen hatten jedoch keinen signifikanten prädiktiven Wert.
Schlussfolgerung: Unsere Ergebnisse legen nahe, dass eine genaue Vorhersage des Krankheitsverlaufs bei Kindern mit Kopfverletzungen durch die Berücksichtigung bestimmter Risikofaktoren möglich ist. Dies kann zu einer angemessenen Behandlung und Betreuung dieser Patienten beitragen, was für ihre Genesung und Rehabilitation von entscheidender Bedeutung ist. Zur Bestätigung unserer Ergebnisse sind weitere Studien mit größeren Stichproben erforderlich.