Zeitschrift für klinische und experimentelle Onkologie

Endogene Spannungspotentiale und das Mikroumfeld: Bioelektrische Signale, die Krebs erkennen, auslösen und normalisieren

Brook Chernet und Michael Levin

Endogene Spannungspotentiale und das Mikroumfeld: Bioelektrische Signale, die Krebs erkennen, auslösen und normalisieren

Krebs könnte eine geometrische Krankheit sein: eine Fehlregulation des Informationsfeldes, das die Aktivitäten einzelner Zellen in Richtung einer normalen Anatomie orchestriert. Neuere Arbeiten identifizierten molekulare Mechanismen, die einem neuartigen System der Entwicklungskontrolle zugrunde liegen: bioelektrische Gradienten. Endogene räumlich-zeitliche Unterschiede im Ruhepotential nicht-neuronaler Zellen liefern aufschlussreiche Hinweise für die Zellregulation und komplexe Musterbildung während der Embryogenese und Regeneration. Heute ist bekannt, dass diese Hinweise eine wichtige Schicht der Dysregulation von Zell-Zell-Interaktionen darstellen, die zu Krebs führt. Eine abnorme Depolarisation des Ruhepotentials (Vmem) ist ein praktischer Marker für Neoplasien und aktiviert in vivo einen metastatischen Phänotyp in genetisch normalen Zellen.

Haftungsausschluss: Dieser Abstract wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz übersetzt und wurde noch nicht überprüft oder verifiziert